Treffen am 10.12.2009

Am 10.12.2009 fand das zweite Treffen der Diskussionsgruppe statt, bei welchem die Ansätze Systemdynamik und agent-based modelling vorgestellt wurden.

Peter Fleissner hielt einen kurzen Vortrag über unterschiedliche Sichtweisen von Modellbildung und Simulation. Im Anschluss daran gab er eine Einführung in die Grundsätze und Geschichte der Systemdynamik (Forrester) und der Simulation. Die Folien des Vortrags können hier runtergeladen werden: vortrag_fleissner_dezember_2009. Ein Teil des Vortrags wird noch heuer als Artikel publiziert und wurde freundlicherweise von Prof. Fleissner ebenfalls hier zur Verfügung gestellt: mathematical_modeling_and_computer_simulation
Im dritten Teil seines Vortrags führte er die Umsetzung des Lotka-Volterra Räuber-Beute Modells in STELLA vor.

Bernhard Rengs hielt einen Vortrag über die Grundlagen von agent-based modelling, dabei ging er speziell darauf ein was diese von Systemdynamik-Ansätzen unterscheidet.
Im zweiten Teil des Vortrags wurde ein Überblick über die Hauptkomponenten sowie Vorteile und Nachteile von Netlogo gegeben. Netlogo ermöglich die schnelle Umsetzung von zellulären Automaten (CA), Netzwerken, 2-3 dimensionalen räumlichen agenten-basierten Modellen, sowie Systemdynamik Modellen. Einige technischen Vor- und Nachteile wurden dabei aus Zeitmangel übersprungen, können aber gut auf den Folien nachgelesen werden.  Die (um einige Diagramme) erweiterte Version der Folien zum Vortrag von Bernhard Rengs vom 10.12.2009 über agent-based Modelling und Netlogo kann hier runtergeladen werden: vortrag_rengs_dezember_2009.
Im dritten Teil des Vortrags wurde anhand des Räuber-Beute Modells ein Vergleichsprogramm in Netlogo vorgeführt. Dieses demonstrierte die Systemdynamik-Variante sowie eine daran angedockte agent-based Variante (welche jedoch nicht 1:1 vergleichbar ist). Netlogo ist academic-use freeware und kann hier runtergeladen werden: http://ccl.northwestern.edu/netlogo/. Das bei der Präsentation vorgeführte Programm kann man hier finden: wolf_sheep_predation_docked_with_grass

Da es bei beiden Vorträgen eine angeregte Diskussion gab, konnte der der Vortrag von Wolfgang Radax aus zeitlichen Gründen leider nicht mehr gehalten werden. Dieser wurde daher auf das nächste Treffen vertagt.

In der Diskussion wurde kurz das Modell “Evolution of Culture” (EVOC) von Liana Gabora angesprochen, das Agenten vorsieht, die mittels künstlicher neuronaler Netze lernen.  Informationen dazu finden sich unter https://people.ok.ubc.ca/lgabora/research.htm. Ein zusammenfassender Text findet sich unter http://arxiv.org/PS_cache/arxiv/pdf/0911/0911.2390v1.pdf.

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